Bad Harzburg, Veranstaltungen

Löschwasser-Entnahmestellen bei Waldbränden



Unterarbeitsgruppen 1 und 2 der Lenkungsgruppe „Waldbrandbekämpfung im Harz“ trafen sich am vergangenen Samstag zu einer Informationsveranstaltung und Erkundung möglicher Löschwasserentnahmestellen in den betroffenen Gebieten.

Am Sonnabend, den 21. August 2021 trafen sich Mitglieder der Unterarbeitsgruppen 1 und 2 der Lenkungsgruppe „Waldbrandbekämpfung im Harz“ zu einer Informationsveranstaltung in dessem Verlauf auch diverse potenzielle Löschwasserentnahmestellen begutachtet wurden.

Im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Bad Harzburg trafen sich die Vertreter aus den beiden Unterarbeitsgruppen, darunter Frau Prof. Dr. Kietz von der HAWK Göttingen und der Kreiswaldbrandbeauftragte der Nieders. Landesforst aus dem Landkreis Göttingen Oliver Glaschke. Weiterhin waren die Harzwasserwerke sowie der Stadt- und Ortsbrandmeister aus Langelsheim und die Ortsbrandmeister aus Altenau, Astfeld, Bad Harzburg und Schulenberg zugegen. Für den praktischen Teil der Veranstaltung hatten sich zudem Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren Astfeld und Bad Harzburg jeweils mit einem Löschfahrzeug zur Verfügung gestellt.

Marcel Chudoba von der HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) stellte im Rahmen seiner forstwissenschaftlichen Bachelorarbeit seine Ergebnisse im Rahmen einer Präsentation vor. Nach einer angeregten Diskussion begaben sich die Teilnehmer auf den Weg. Erste Station war der Molkenhausteich. Von dort ging es weiter zur Eckertalsperre, wo eine modellhafte Wasserentnahmestelle die von den Harzwasserwerken vor Jahren eingerichtet worden war, besichtigt werden. Von der Eckertalsperre aus führte der Weg weiter durch die Landesforst zur Okertalsperre. Dort am Fuße der Hauptstaumauer wurde eine kurze Versorgungspause eingerichtet, bevor der Weg weiter um den gesamten Stausee herumführte. An diversen Stellen wurden mögliche Wasserentnahmestellen besichtigt. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes gab es hier allerdings kaum brauchbare Löschwasserentnahmestellen.

Von der Okertalsperre aus ging es zur Granetalsperre. Auch hier wurden mehrere mögliche Wasserentnahmestellen besichtigt, wobei hier der Trinkwasserschutz absolute Priorität hat. Letzte Station war danach die Innerstetalsperre. Hier wurde u.a. eine mögliche Stelle besichtigt, die sich ggf. für die Löschwasserentnahme mittels Hubschrauber eignen würde, da hier an zwei nahegelegenen Stellen auch Notlandeplätze zur Verfügung ständen. An der DLRG Station wurden die Teilnehmer der Rundreise freundlicherweise noch mit einem Getränk versorgt, den Mitgliedern der DLRG sei an dieser Stelle nochmals gedankt.

Nach gut 12stündiger Rundreise war gegen 19:30 Uhr die umfangreiche Besichtigung- und Überprüfung der Löschwasserentnahmestellen beendet.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Feuerwehr Bad Harzburg, für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und den Kaffee am Morgen.