Bündheim-Schlewecke, Aus- und Fortbildungen

Atemschutzausbildung am Übungshaus



Neben der Erläuterung der Atemschutzüberwachung und dem Vorgehen bei einem Atemschutznotfall führte die Ortsfeuerwehr Bündheim-Schlewecke am Dienstagabend eine Atemschutzübung im Übungshaus durch.

Im Rahmen des gestrigen Ausbildungsdienstes übte die Ortsfeuerwehr Bündheim-Schlewecke das Vorgehen bei einem Atemschutzeinsatz. Neben den Atemschutzgeräteträgern (kurz AGT) wurden dabei auch die Nicht-AGTs umfangreich geschult um im Falle eines Realeinsatzes die AGTs unterstützen zu können.


Dazu zählt unter anderem die Vorgehensweise der Atemschutzüberwachung (ASÜ). Diese überwacht mithilfe eines Atemschutzüberwachungstableaus u.a. die Zeit und den Flaschendruck des Trupps sowie dessen Aufenthaltsort im Gebäude. Die ASÜ fragt in regelmäßigen Abständen den niedrigsten Flaschendruck des Trupps ab und berechnet, wann der Trupp spätestens den Rückweg antreten muss. Die ASÜ ist somit eine nicht unwichtige Aufgabe für die Sicherheit der AGTs.

Des Weiteren wurde auch die Ausrüstung für den Sicherheitstrupp und das Vorgehen bei einem Atemschutznotfall vorgestellt. Der Sicherheitstrupp, ausgerüstet u.a. mit einer Atemschutznotfalltasche, welche eine Druckluftflasche mit Ersatzmaske enthält, steht bei jedem Innenangriff für den Atemschutztrupp bereit, um im Falle eines Notfalls schnell eingreifen zu können.

 

Nachdem diese beiden Themen abgearbeitet wurden, fand eine Atemschutzübung am Übungshaus der Stadtfeuerwehr Bad Harzburg statt. Dabei gingen zwei Atemschutztrupps zur Menschenrettung und fiktiven Brandbekämpfung ins Gebäude vor. Außerhalb des Gebäudes wurde die zuvor erlernte Vorgehensweise der Atemschutzüberwachung praktisch geübt und gefestigt.
Nach Abschluss der Übung wurde eine kurze Feedback-Runde zur Übung durchgeführt und die Ausrüstung wieder einsatzbereit gemacht.