Bettingerode, Westerode, Aus- und Fortbildungen Veranstaltungen

Kleine Feuerwehren im Kampf gegen brennende Vegetation.



Am vergangenen Dienstagabend übten die Freiwilligen Feuerwehren aus Bettingerode und Westerode gemeinsam das richtige Bekämpfen von Schadenfeuern auf Feldern, Wiesen oder in Wäldern

Auf dem Außengelände des Bauhofes konnten einige Bettingeröder Kameraden ab ,16:00 Uhr mit dem Aufbau der Übungsstationen beginnen. Dieses wurde mit dem Material des Löschfahrzeuges der Jugendfeuerwehr (Speziell kleine Pumpen und D-Schläuche) möglich.

Um 19:00 Uhr trafen die restlichen 16 Kameraden aus Bettingerode und die 12 Kameraden der Nachbarfeuerwehr Westerode ein.
 

Einführungsübung
Angefangen wurde mit einer kleinen Einsatzübung, um die Probleme von Material und Schutzkleidung aufzuzeigen.
Im rückwärtigen Bereich des  Geländes wurde ein wenig Buschwerk entzündet, welches es abzulöschen galt.
Schnell wurde klar, dass die normalen C-Schläuche zu schwer waren, zu viel Wasser fassten und trotzdem keinen größeren Löscherfolg brachten.
Zudem wurde den Kameraden trotz des milden Wetter in Ihrer Schutzkleidung sehr warm.

Stationsausbildung
Nach dem Resümee der Übung wurden wichtige Techniken und Taktiken zur Vegetationsbrandbekämpfung theoretisch besprochen.
Unter anderem die LACES-Regel(L ookout (Beobachter); A nkerpunkt;C ommunications;
E scape Route(s) Fluchtweg(e);S afetyzone(s) Sicherheitszone)( bzw. die AFF-Taktik (Ankerpunkt; Flanken; Front). Hinzu kamen wichtige Einsatzgrundsätze für die Sicherheit der Kameraden.

An einer Station wurde taktische Brandbekämpfung mit Handwerkzeugen bzw. Kleinlöschgeräten (Kübelspritze und Löschrucksack) gezeigt. Zudem wurde an dieser das Schlagen von Schneisen trainiert.

An der zweiten Station wurde die Brandbekämpfung von größeren Schadenfeuern mittels D-Schlauch- Material trainiert.
Des Weiteren wurde das Verlängern der Schlauchleitung unter Druck trainiert.
Dies hat den Vorteil, dass die Drehzahl der pumpe nicht gesenkt werden muss.
Diese wurden von der PFPN 6-500 eingespeist, welche ihr Wasser aus einem Behelfsbehälter entnahm. Dieser bestand aus einer Steckleiter, einer Plane und einer Arbeitsleine.

Zudem wurde die empfohlene PSA demonstriert/ausprobiert.

So ist ein leichter Feuerschutzanzug, Atemschutz mittels Flammschutzhaube und FFP-1-Maske, Augenschutz mittels dichtschließender Schutzbrille und eine Kommunikationsmöglichkeit(Funkgerät/ Signalpfeife) notwendig.




Brandschutz während der Übung
Das Gelände wurde im Vorfeld begutachtet und angrenzende Vegetation bewässert.
Während des gesamten Dienstes standen zwei C-Rohre zur Verfügung, um nötigenfalls eingreifen zu können.

Kameradschaftlicher Abschluss
Nach der gemeinsamen Übung wurden alle Teilnehmer vom Kameraden Michael Pelzer mit Würstchen, Wasser und Cola versorgt.
Dabei entstanden viele Gespräche unter den Kameraden der beiden Ortsfeuerwehren.

Danksagung
Speziell bedanken möchten sich die beiden Ausbilder (Flavio Portwich und Florian Schlüter) bei dem Bauhof der Stadt Bad Harzburg für die zur Verfügungstellung des Geländes, bei der Jugendfeuerwehr für das benötigte Material und bei den Kameraden aus Westerode und Bettingerode für die hervorragende Dienstbeteiligung.