Bündheim-Schlewecke, Harlingerode, Tech. Hilfeleistung

LKW Verkehrsunfall - 300 Liter Diesel ausgetreten



Infolge einer Kettenreaktion kam es am Montagmorgen zu einem längeren Einsatz der Feuerwehren der Stadt Bad Harzburg.

Ein auf der B4 stadteinwärts fahrender PKW stieß kurz hinter dem Gabbro Steinbruch mit einer Wildschweinrotte, welche in den frühen Morgenstunden bei Dunkelheit die Fahrbahn querte, zusammen und beschädigte sich sein Fahrzeug im Frontbereich. Durch auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile riss sich ein nachfolgender LKW den Dieseltank auf. Es kam zum Austritt von ca. 300 Liter Dieselkraftstoff, welcher sich auf der kompletten Fahrbahn über eine Länge von 400 Metern und im angrenzenden Straßenrandbereich verteilte.

 

Daraufhin wurden um 06:30 Uhr die Ortsfeuerwehr Bündheim-Schlewecke und gegen 07:00 Uhr die Ortsfeuerwehr Harlingerode über DME zur Einsatzstelle auf die B4 alarmiert. Die Erstmaßnahmen beschränkten sich auf das Auffangen der noch im Tank befindlichen Flüssigkeit mittels Auffangwanne, das Abdämmen des betroffenen Bereiches mit Ölsperren sowie das Aufbringen von Ölbindemittel auf der Fahrbahn. Durch das schnelle und fachgerechte Handeln konnte der Großteil der Verunreinigung erfolgreich bekämpft und eine Ausbreitung verhindert werden. Parallel dazu wurde mit dem LF 10 der FF Harlingerode der Brandschutz an der gesamten Einsatzstelle sichergestellt.

 

Mit den zuständigen Behörden wurden zwischenzeitlich die weiteren Maßnahme zur Schadenbehebung besprochen und in die Wege geleitet. In diesem Zuge wurden auf der Radau vorsorglich drei Ölsperren gesetzt, um eine mögliche Ausbreitung auf dem Fluss zu verhindern.

 

Gegen 09:45 Uhr konnte die Einsatzstelle zur Durchführung der weiteren Folgemaßnahmen an die zuständige Straßenmeisterei übergeben werden. Nach dem Einrücken der Einsatzkräfte schlossen sich noch intensive Aufräum- und Reinigungsarbeiten an Fahrzeugen und Gerätschaften an.

 

Die Feuerwehren Bündheim-Schlewecke und Harlingerode waren mit zwei Führungsfahrzeugen, einem Löschfahrzeug sowie drei Gerätewagen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Hinzu kamen noch der stellv. Stadtbrandmeister, Kräfte des örtlichen Polizeikommissariats, eine Fachfirma zur Beseitigung von Umweltschäden, ein Abschlepp- und Bergeunternehmen sowie verantwortliche Mitarbeiter der Stadtwerke Bad Harzburg, des Landkreises Goslar (Untere Wasserbehörde) und des Straßenbaulastträgers.